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Die Linke bringt in die letzte Sitzung der Legislaturperionde den Antrag zur Erhaltung der Schwimmbäder im Kreis ein.
"Der Kreisausschuss wird gebeten, mit den Städten und Gemeinden im Kreis ein Konzept für eine interkommunale Zusammenarbeit im Bereich der Schwimmbäder zu erarbeiten.
Auch mit dem Landkreis Kassel und den angrenzenden Kommunen soll über Möglichkeiten der Kooperation im Bereich Bäder gesprochen werden.
Ziel soll es sein:
- Allen Menschen im Kreis die Nutzung von Schwimmbädern in ihrer Nähe zu ermöglichen
- Den baulichen Zustand der Schwimmbäder im Kreis langfristig zu erhalten bzw. wieder herzustellen (Großalmerode)
- Den laufenden Betrieb der Schwimmbäder finanziell abzusichern.
Die Gründung eines „Zweckverbandes Schwimmbäder“ könnte ein mögliches Ergebnis dieser Konzepterstellung sein.
Begründung:
Schwimmbäder haben als kommunale Einrichtungen einen hohen Stellenwert für die Gesundheit der Bevölkerung.
Der Schwimmunterricht für Kinder ist von besonderer Bedeutung.
Für die Lebensqualität im Werra-Meißner-Kreis sind die vorhandenen Hallen- und Freibäder unverzichtbar.
Sie stellen auch einen wichtigen Standortfaktor in Bezug auf die Lebensqualität im ländlichen Raum dar.
Die Finanzierung von investiven und laufenden Kosten sind für die Städte und Gemeinden die über ein Schwimmbad verfügen, zurzeit nur schwer zu stemmen.
Der Vorschlag des Lichtenauer Bürgermeisters Dirk Oetzel, einen Zweckverband zu gründen, über den die Kosten für Erhalt und Betrieb gerechter verteilt werden, sollte intensiv erörtert und nach Möglichkeit umgesetzt werden.
Hier sollte der Kreis mit allen Städten und Gemeinden Gespräche führen und mit ihnen gemeinsam ein Konzept erstellen, das die finanziellen Lasten auf alle Kommunen im Kreis in angemessener Weise verteilt und sie mit in die Verantwortung und Gestaltung der Bäderlandschaft im Werra-Meißner-Kreis nimmt.
